Sonntag, 29. September 2019

Tag 32: Zeit ganz viel Zeit

Heute morgen musste ich mein Zimmer fürs erste verlassen und bin ins Nachbarhaus gekommen. Dort hab ich jetzt wieder ein Zimmer für mich und sogar ein Fernseher, obwohl ich den Aufenthaltsraum deutlich schöner finde.
In dem Haus wohnen nur 2 andere Personen, die auch super lieb sind. Die eine Frau hat mir super viel über ihre Reise und über Neuseeland an sich erzählt. Außerdem war ich noch im Park, der echt schon ist aber schon ein bisschen weit weg vom Hostel.

Freitag, 27. September 2019

Tag 31: Der alltag kommt

27.09.2019
Freitag. Der letzte Arbeitstag dieser woche ist jetzt auch schon zu ende. Ich mag die Firma echt gerne, auch weil man ab und zu mal ein Lob bekommt, und das Betriebsklima echt gut ist.
Cliff hat zum fruestueck dann einfach so pies besorgt. Anscheinend macht er das manchmal :D
Meine Probezeit ist seid Mittwoch auch um und glaube wirklich, dass die Leute mich echt gern haben.
Ich merk aber jetzt schon wie sich ein Alltag einspielt. Im hostel passiert auch nicht viel. Ich muss mir echt noch was ueberlegen, damit ich nicht so langeweile bekomme.





Tag 30: Organnisation muss leider auch mal sein

26.09.2019
Ich habe mir fuer heute vorgenommen, mein Bankaccont einzurichten. Dafuer musste ich aber leider mitten am Tag zur bank und konnte erst nicht arbeiten. Cliff, mein Boss meinte aber, dass das kein problem ist. allgemein sind die Arbeitszeiten hier so flexibel und super einfach zu vereinbaren.
Bei der Bank gab es allerdings ein paar probleme und war irgendwie komplieziert. Trozdem hat es irgendwie geklappt und auch die IRD nummer zu beantragen ging irgendwie. Die IRD nummer ist quasi die Steuernummer die ich brauche um das Geld zu bekommen.
In der Bibliothek, wo ich jetzt auch den Blog schreibe gibt es immer Computer, die man um sonst benutzen kann. Es ist nur verdammt seltsam eine Tastertur von hier zu benutzen, da einige Buchstaben vertauscht sind und sowas wie ein "ä " hier garnicht existieren.

Tag 29: Montage in Wellington

Es ging heute schon wieder zur Baustelle in Wellington, wo wir ein paar Schraenke eingepasst haben. die ganzen Moebel werden hier nicht wie in deutschland mit einer Bausaege eingepasst,sondern mit einem E-hobel. Das arbeiten ist hier echt anders, aber macht mir unblaublich viel spas. Das schoene ist echt, dass ich hier alles alleine machen kann und alles nicht unbedingt hunderprozentig genau sein muss. Es ist auch verdammt hilfreich sich die ganze zeit nur mit Jason zu unterhalten, so ist man zumindest dazu gezwungen auf englisch zu reden. Ich hab jetzt auch immer ein Buch dabei um mir die ganzen Vokablen aufzuschreiben, die ich nicht kann. Ich wette das wird schnell voll sein xD.







Mittwoch, 25. September 2019

Tag 28: erste Montage

27.09.19
Heute wurde mir schon angekündigt, dass es etwas länger dauern würde. Wir sind heute um 6 Uhr gestartet. Zum Glück wurde ich direkt vom Hostel abgeholt und dann ging es auch schon auf die ca 2 stündige fahr Richtung Wellington. Das witzige war einfach, dass wir zu einem Haus mussten, an dem ich zufällig schon 2 mal vorbei gelaufen bin. Das gute an der Bude war einfach, dass alle Möbel schön einigermaßen am Ort standen und wir nicht mehr viel tragen müssen. Leider sind die Möbel so super vorbereitet und so muss man echt einiges mehr machen als sonst bei hageböck.




Tag 27: erster Arbeitstag

Mein Boss hat mir geschrieben, dass ich um 7:30 Uhr am Montag anfangen sollte. Also bin ich pünktlich an der firma gewesen und hab erstmal Jason kennen gelernt. Jason ist quasi der altgeselle, der mir alles so ein bisschen erklärt hat.
Es ist schon ganz cool zu sehen, dass er mich einfach machen lässt. Eine ganz kurze Einführung hat gereicht und ab da sollte ich selber ne Küche bauen :)
Außer Jason sind außerdem noch Harley und der Chef cliff in der Firma. Es ist echt eine verdammt kleine Halle, wo alles gemacht wird. Weil die Geräte auch nicht unbedingt auf dem neusten Stand sind gibt es also einige arbeiten die ich noch nie gemacht habe. Für alles werden Modelle angefertigt und abgefräst. Es ist meiner Meinung schon krass, dass ich alles schon machen durfte.
Ich glaub das wird echt ne super Erfahrung hier.



Samstag, 21. September 2019

Tag 26: Palmerston North

22.09.2019
Mal wieder ging es heute in eine neue Stadt, dieses Mal aber für eine längere Zeit. Nach einer erholsamen Nacht und einem Frühstück ging es dann also wieder zum Bus. Einmal noch den schönen Hafen angucken und dann weiter. Ich fands echt schön da, aber die ganzen Menschen machen mich echt fertig. Ich brauch mal wieder ein bisschen Ruhe und ich glaub das hab ich jetzt erstmal in dem Hostel in Palmerston. Im Moment sind echt fast noch keine Leute da und daher hab fast sowas wie Privatsphäre. Die Inhaberin ist auch total nett und hat mir schon ein einzelzimmer direkt neben an vorgeschlagen.
Heute hab ich auch zum ersten Mal wirklich eingekauft und man kann echt nicht beschreiben was das für ein Gefühl ist entlich nicht alles mittragen zu müssen. Sogar Gewürze gibt es hier.
Morgen fängt hier meine Stelle an und deshalb bin ich noch kurz hin gelaufen. Kurz ist gut aber ne halbe Stunde ist eigentlich noch voll ok.
Die nächste Zeit wird wahrscheinlich nicht mehr so Ereignisreich aber ich freu mich schon endlich mal wieder was praktisches zu tun zu haben.




Freitag, 20. September 2019

Tag 25: Gitarre

Ich wollte mir schon seit Tagen eine Gitarre kaufen und heute war es dann soweit. Ich hab einige Musikläden abgeklappert und eine ich glaube super Gitarre bekommen. Es ist eher eine wandergitarre und von daher perfekt für mich. Ansonsten ist nicht viel passiert. Ich war mit Jannik nochmal im Museum, weil wir gestern nicht alles gesehen haben. Das Wetter war heute echt hammer. Morgen werde ich Wellington wieder verlassen und mich nach Palmerston North begeben, wo am Montag mein Job anfängt. Ich bin echt mal gespannt wie das wird und ob alles so klappt, wie ich mir das vorstelle.



Donnerstag, 19. September 2019

Tag 24: te papa

Heute hab ich mich mit Jannik verabredet, den ich auch in taupo kennen gelernt habe. Jannik ist Elektriker und es ist auch mal schön jemenden zu treffen, der nicht unbedingt mit allem so gut klar kommt. In Wellington gibt es das te Papa, das ist ein riesiges Museum wofür man nicht mal zahlen muss. Da wird einem die Geschichte der Mauri (Ureinwohner von Neuseeland) nahegelegt. Ganze Häuser wurden darin ausgestellt und auch rituelle Tänze in Filmen. Auf 6 Ebenen konnte man sich so stundenlang aufhalten. Auf der obersten gab es eine Kunst Ausstellung, die wir ziehmlich genau inspiert haben. Weder Jannik noch ich können uns dafür wirklich begeistern, aber wir haben uns trotzdem davor gesetzt und die größte scheiße aus den Bildern rausinterpretiert. Das ging locker ne Stunde lang und wir hatte einen heiden Spaß.



Mittwoch, 18. September 2019

Tag 23: die schönste Stadt der Welt

Ich werde ein paar Tage in Wellington bleiben und ich hab jetzt schon entschieden, dass ist die schönste Stadt die ich bisher gesehen habe. Ich habe noch nie so viel grün in einer Stadt gesehen und auch nicht mal annähernd so schöne parks. Die ganze Stadt liegt in einer bucht und ist total hügelig. Also gibt es einige Stellen, die einfach nicht bebaut werden können, aber gefühlt wird das nicht mal versucht. Egal wo man hin guckt sind entweder Bäume, Berge oder Wasser. Die Häuser sind natürlich auch da aber es erschlägt einen nicht so.
Heute bin ich am Hafen entlang, an einem Strand vorbei und zu einem richig coolen aussichtspunkt gelaufen. Man kann echt stunden lang dort rum laufen und es vollkommen ausblenden, dass man in der Hauptstadt ist. In diesem park, wo ich dann war gab es noch ein paar spots wo der Herr der Ringe gedreht wurde aber umgehauen haben die mich nicht.
Außerdem hat sich mein Chef noch gemeldet und gefragt ob ich schon eher anfangen könnte. Also reise ich jetzt am Sonntag ab und fang Montag meine Stelle an.












Dienstag, 17. September 2019

Tag 22: Wellington

Mi. 18.09.2019
Entspannt war der Tag heute eher weniger. Zwar war das Wetter heute echt perfekt da kann ich mich echt nicht beklagen aber dieses ganze getrampe ist schon anstrengend. Es ging also heute per Anhalter von ohakune bis Wellington. Der Anfang hat sich wieder ziemlich gezogen weil kein Schwein einen aus der Stadt mitnehmen möchte. Es ist garkein Problem wenn man am arsch der Welt bist aber die Dörfer oder Städte sind echt schrecklich. Ich hab also ca ne Stunde gewartet bis mich ein anderer Tischler aus der UK mitgenommen hat. Ab dann war es ein Kinderspiel. Viktor, der zweite, hat mich ca 2 Stunden mitgenommen. Richtig cooler Typ der ein bisschen seltsamen Humor hatte aber sonst echt krass sympathisch war. Der erste Maler / poetry slammer/ Musiker den ich getroffen habe. Danach hat mich noch eine Frau mit ihrem Mann mitgenommen, aber da find ich das immer etwas schwieriger zu reden, deswegen hab ich auf der Fahrt nicht all zu viel gesagt. In Wellington dann angekommen hab ich mir dann erst ein Hostel gesucht und bin dann ein bisschen rum gelaufen. Wellington ist echt schon schön, aber ich finds seltsam, dass keine Stadt, die ich bisher hier gesehen habe sowas wie eine Einkaufsstraße hat.
Ich hoffe mal man kann sich an das Stadtleben gewöhnen, weil im Moment überfordert mich alles ziehmlich. Ich hab kein Problem mich zurecht zu finden oder so aber man ist viel aufmerksamer und es gibt viel mehr eindrücke die ich verarbeiten muss. Ich kann förmlich spüren wie mich das auslaugt.
Ich wollte zwar nach Wellington und so aber mich wohl fühlen tue ich mich noch nicht. Es ist aber schon ganz cool, dass hier überall backpacker sind. Ich war heute nur zu kaputt und wollte mich nur entspannen aber das muss ich hier etwas lernen ohne auch nur ein bisschen Privatsphäre.
Wenn ich heute ein Fazit ziehen müsste, dann wäre ich auf jeden Fall vollkommen zufrieden mit dem Tag.










Tag 21: Entspannung pur

17.09.2019
Ich hab mir gestern überlegt, dass ich noch ein bisschen bleiben werde, da das Wetter echt beschissen werden sollte. Wars auch. Aber das hostel war echt ganz schön, mit einem Kamin und gratis Tee und so. Das war echt so ein richtiger entspannter Tag, wo ich viel gelesen, mich viel mit Lukas aus Argentinien unterhalten und ein bisschen gelernt habe. Bestimmt würde es auch reichen sich nur mit den Leuten zu unterhalten um englisch zu lernen aber das dauert mir glaub ich zu lange.
Mit Lukas hab ich dann noch eine kleine Wanderung durch eine Art Regenwald gemacht und wie konnte es auch anders nicht sein, hat es ein paar Minuten nach unserem Start wie aus Kübeln angefangen zu gießen. War trotzdem super schön :)






Sonntag, 15. September 2019

Tag 20: ohakune

16.09.2019
Zum Glück ging es heute wieder und deswegen wollte ich endlich mal weiter ziehen. Mein Ziel war heute ohakune, dass ist ein Örtchen an einem riesengen Berg, wo man anscheinend auch super Ski fahren kann. Zum Ski fahren bin ich jetzt auf jeden Fall noch nicht in der Stimmung und deshalb muss ich die zeit anders rum kriegen. Um in den Ort zu kommen bin ich mal wieder getrampt. Das ging auch mal wieder super und ich muss es einfach immer wieder betonen wie schön es ist beim autofahren aus dem Fenster zu gucken. Vorallem heute mit diesem Blick auf den größten See Neuseelands und ein paar dieser riesigen Berge.
Die erste mitfahrgelegenheit hat mich dann ein bisschen verunsichert, weil der einfach auf der Straße, auf dem Seitensteifen angehalten hat und eine Pause machen wollte. Verstehen muss man das denk ich mal nicht, aber was soll ich machen.
Gegen zwei bin ich dann eingecheckt und direkt weiter zum Wasserfall, der auch wieder ca 15 km entfernt war weshalb ich nochmal getrampt bin. An diesem Wasserfall wurden auch noch ein paar Szenen vom der Herr der Ringe gedreht.










Tag 19: 20. Geburtstag

15.09.2019
Heute ist mein 20. Geburtstag und ich hab mich genau wie gestern nicht wirklich bewegt weils mir immernoch nicht sonderlich gut ging. Es ist schon seltsam, dass man niemanden da hat, der Bescheid weiß und das irgendwie mitfeiern könnte. Nicht das ich heute so bock gehabt hätte was zu unternehmen aber es geht ja ums Prinzip.
Es war zumindest schon mit ein paar Leuten zu telefonieren. Das tut ab und zu echt ganz gut.


Tag 18: Lasagne

14.09.2019
Gestern Abend hab ich mir eine aufback Lasagne aus dem Supermarkt gekauft. Ich hatte einfach voll Bock drauf, allerdings hat die sowas von übel geschmeckt und kein stück nach Lasagne. Ich wollte die jetzt aber auch nicht wegschmeißen und naja was soll ich sagen. Das war keine gute Idee mit dem Bier noch dabei. Deshalb lag ich heute echt die ganze Zeit im Bett und hab nix gemacht.

Samstag, 14. September 2019

Tag 17: zurück nach taupo


Eigentlich wollte ich erst noch weiter in den Norden reisen und da mal rum gucken, aber weil es da keins hostels gab hab ich mir überlegt tampst du wieder zurück und hast noch ne schöne zeit da.
Ich brauchte auch nur eine mitfahrgelegenheit. Marlen aus Bonn hat mich dann quasi vor dem Hostel rausgelassen. Am Abend wollten wir uns dann wieder treffen zum Bier trinken. Und später saßen wir wieder mit 8 Leuten zusammen, die alle deutsche waren. Das war echt eine schöner Abend.